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Das Ensemble Miroir verbindet seit 2000 Musik und Theater, Text und Musik, Text, Musik und Tanz.

Um den Kern des Ensembles, bestehend aus der Sängerin Annette Labusch, der Flötistin Claire Genewein und der Pianistin Stefi Spinas, gruppieren sich diverse Künstler und Künstlerinnen. Eine sehr fruchtbare Zusammenarbeit ergab sich mit Kathrin Siegfried, die seit der Gründung des Ensembles im Jahr 2000 bis 2007 in den Bereichen Textkonzepten, Dramaturgie und Produktionsleitung tätig war und mit Nelly Bütikofer, die beim Ensemble Miroir bereits 2004, 2005 und 2008 Regie führte und die szenische Ausrichtung des Ensembles entscheidend prägte.

 

 

 

   

ANNETTE LABUSCH

 

CLAIRE GENEWEIN

 

STEFI SPINAS


Annette Labusch studierte Gesang an der Zürcher Hochschule der Künste. Sie schloss das Studium mit dem Opern- und Lehrdiplom ab.

 

Bereits während dieser Zeit begann für sie eine rege Konzerttätigkeit. Freie Bühnenproduktionen ermöglichten ihr, die Liebe zu Schauspiel und Gesang zu vereinen. Sie sang u.a. die Rosina im «Barbier von Sevilla», Susanna in Mozarts «Le Nozze di Figaro» und wirkte in mehreren Uraufführungen mit, z.B. in Beat Furrers «Invocation» unter der Regie von Christoph Marthaler oder "Aschenputtel" und "Orpheus" unter der Regie von Nelly Bütikofer. Ihre Begeisterung für das Singen im Ensemble liess sie festes Mitglied des Vokalensembles Zürich werden.

 

Annette Labusch ist an vielen CD-Produktionen beteiligt (u.a. mit Cantus Cölln und dem Ensemble Turicum). In ihrer Heimatstadt Göttingen war sie mehrmals an den Händel-Festspielen zu hören.


 


Claire Genewein studierte Querflöte am Mozarteum in Salzburg, wo sie ihr Diplom mit Auszeichnung abschloss. Konzertdiplom bei Philippe Racine an der Zürcher Hochschule der Künste 1998. Anschließend Diplom für Alte Musik an der Schola Cantorum Basiliensis mit Hauptfach Flauto traverso, und Master of Music am Royal Conservatorium in Den Haag bei Barthold Kuijken. Am Orpheus Institut in Gent (B) wird sie nach einem Berufsbegleitenden Studium in «Performing and Creative Arts» eine Doktorarbeit zu Baldassare Galuppis historischer Aufführungspraxis vorlegen.

 

Claire Genewein erhielt von Karlheinz Stockhausen einen Sonderpreis für ihre Interpretation des «Zungenspitzentanzes» für Piccolo und belegte 1998 den zweiten Platz beim internationalen Piccolo Wettbewerb in Phoenix, USA. 2000 gewann sie gemeinsam mit dem Schlagzeug Ensemble anthos den ersten Preis für ihre Interpretation von «Kathinkas Gesang» von Stockhausen. 2004 zweiter Preis beim Traverso Wettbewerb der National Flute Organisation (USA).

 

Claire Genewein arbeitet als freischaffende Flötistin in verschiedenen Ensembles wie La Cetra, Venice Baroque Orchestra, L’Arcadia, Ensemble Miroir und Neue Hofkapelle München. Sie spielte unter der Leitung von Gustav Leonhardt, Andrea Marcon, Jordi Savall, Geoffrey Lancaster, William Christie u.a. Seit Herbst 2006 lehrt sie an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz (A) Traversflöte und historische Aufführungspraxis.

 


Stefi Spinas erhielt ihre musikalische Ausbildung als Pianistin an der Zürcher Hochschule der Künste, wo sie bei Hadassa Schwimmer mit dem Konzertdiplom abschloss.
Nach Studien bei John Buttrick bildete sie sich in London bei Kendall Taylor weiter aus, absolvierte am Royal College of Music das ARCM-exam in performing und war auch an der Royal Ballet School London als Pianistin tätig.

 

Sie gab Konzerte als Solistin (z.B. Winterthurer Stadtorchester, Zürcher Kammerorchester) und ihre Vorliebe heute gilt vor allem dem Kammermusik- Tanz- und Theaterbereich und deren Synthese. (u. a. Klavierabend: «Wenn Vögel in die Musik fliegen», "Kunstenkuren", Regie: Nelly Bütikofer, tanzlicht: «verwebt» etc.)
Im Jahr 2000 gründete sie das Ensemble Miroir.



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