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Fanny und Felix Mendelssohn, Konzert
Premiere: 30. Januar 2006
Gestaltung: Uz Hochstrasser
Felix und Fanny Mendelssohn haben vieles gemeinsam: Beide verfügten über eine grosse musikalische Begabung und genossen als Kinder dieselbe fundierte musikalische Ausbildung. Sie waren sich menschlich und musikalisch innig verbunden; sogar ihr Tod steht unter dem Zeichen der Gemeinsamkeit: Sie starben innerhalb nur einem Jahr an einem Schlaganfall. Dennoch sind ihre Lebenswege von unübersehbaren Unterschieden geprägt: Felix reiste und wurde ein berühmter Komponist. Fanny hingegen blieb mehrheitlich in Berlin und lebte ihre Musik im halbprivaten Rahmen. In ihren weit herum bekannten «Sonntagsmusiken» führte sie mit Laien und Berufsmusikern ihre Kompositionen auf.
Der Vater Abraham Mendelssohn bejahte zwar, dass sich Frauen bildeten und musikalisch betätigten, aber nur privat. Fanny war deshalb ständig hin und her gerissen zwischen dem Wunsch, sich an die Öffentlichkeit zu begeben und ihre Werke zu publizieren, und dem Bestreben, der Familie zu genügen. Erst kurz vor ihrem frühen Tod begann sie auf Drängen von Freunden und ihrem Mann, dem Maler Wilhelm Hensel, ihre Werke zu veröffentlichen. Im Nachhinein erhielt sie auch Felix’ Segen, der nach dem Tod des Vaters dessen Haltung übernommen hatte.
Die beiden Geschwister und ihre Lebensgänge waren eng verbunden und ineinander verschlungen – sie konnten ohne einander nicht sein. Das Konzert beleuchtet diese Beziehung und zeigt Fannys innere Zerrissenheit auf. Zu hören sind schönste kaum bekannte Musik von Fanny, bekanntere Werke von Felix, sowie Fannys und Felix’ allerletzte Kompositionen. |
ProgrammMUSIK
Felix Mendelssohn-Bartholdy:
TEXTE
MitwirkendeAnnette Labusch: Sopran |
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Pressebilder hochauflÖsend
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